Alain Frast
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© 2010 Alain Frast
 
THREE LANGUAGES / AVIS AUX LECTEURS

 

Léiff Leit, Dear people,
Chères lectrices, chers lecteurs,

 

Vous lirez ici des textes en français, op Lëtzebuergesch und auf Deutsch. Hänkt von meiner jeweiligen humeur ab ;=)

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31.05.2010 – Seit Freitag zuhause – Mitten in der tiefsten Phase der ersten Chemo

Le lion est sorti de cage. Meine Onkologin hat mich letzten Mittwoch mit einem solchen verglichen. Zwei Tage später hat sie mich entlassen. Dass sie mich länger dabehalten wollte konnte ich angesichts meiner Blutwerte verstehen. Nach dem was ich die vergangenen drei Tagen durchmachte wäre es vielleicht doch besser gewesen ich wäre noch zwei zusätzliche Tage in der Klinik geblieben.

Zwei Meter gehen haben sich wie zwei Kilometer Marathon angefühlt. Meine Beine wollten mich nicht mehr tragen. Kein Wunder nach fast zwei Wochen horizontaler Position. In der Wohnung habe ich mich mit dem Bürostuhl hin und her bewegt. Eine halbe Stunde brauchte ich um zur Toilette zu gehen, anschließend eine halbe Stunde Erholung. Jede Minute „Action“ braucht unweigerlich zwei Minuten Pause. Schrecklich.

Jetzt sage ich: es war gut, dass ich entlassen wurde. In der Klinik hätte ich nur herumgelegen. Hier zuhause habe ich hingegen Initiative ergriffen. Seit zwei Nächten hatte ich auf dem Sofa campiert. Ich war wütend.

Nach zwei Wochen komme ich nach hause und lasse meine besser Hälfte allein im Bett. Also habe ich mich gestern Abend so lange gequält hinterrücks die Treppe raufzurutschen bis ich es geschafft hatte.

Heute habe ich ein paar Gehübungen hinzugefügt. Ich werde meinen Beinen wieder beibringen wozu sie da sind. Um meinen Körper zu tragen. Es tut zwar manchmal höllisch weh wenn man spürt wie die Muskeln einem fast durchbrennen. Aber wenn das alles ist, dann marschieren wir durch.

25.05.2010 – 13 Deeg Prisong

De Moien kruut ech direkt ganz fréi de Kéiss. Nodeem de Problem mat de Longen zefriddestellend geléisst ass, an ech gehofft hat de Moien endlech heem goen ze kënnen, kruut ech vu ménger Onkologin e gehéirege Stech duerch d’Rechnung gemaach.

D’Zuel vu ménge wäisse Bluddkierpercher wier elo duerch d’Chimio op hirem déiffste Punkt ukomm, Risiko Infektiounen, dofier elo Baxteren mat Antibiotiques etc……ass anscheinend net ambulant ze maache ma just stationär…..bref: sie wëll mech elo heibehalen, bis wéini?, no concrete answer, ma ech wëll net méi. Wann se mech en Donneschdeg net goe loossen dann entloossen ech mech selwer

13 Deeg huppen ech elo hei, an et soll kee mer soen datt déi ganz Ambiance hei onbedingt propice ass fir gesond ze ginn. Je dirais le contraire. Wanns de keng Déprime hues, an ech si gewëss keen dee séier dépriméiert, da riskéiers de hei eng ze kréien. Da sinn ech zingmol besser doheem opgehuewen. An ob do de Riskiko vun Infektiounen méi héig soll sinn ewéi hei am Spidol, dat wooem ech awer emol ganz haard unzezweifelen.

ICH WILL RAAAAAAAAAUUUUUUSSSSS !!!!!!!


 

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